Modulbau in Spur N - Gleis-Verlegung und -Befestigung am Modulende

Im Gegensatz zu den sonst andernortes oft erwähnten 5 mm dicken Korkstreifen unter den Gleisen, beschritt ich einen anderen Weg zur Geräuschdämmung. Hierzu erstand ich im Baumarkt eine Rolle aus 2 mm dünnem Kork, das man sonst als Trittschalldämmung bei der Verlegung von Laminat-Fußböden verwendet. Die Rolle ist 1 Meter breit, 10 Meter lang, und war auch preislich günstig. Hinzu kam noch ein Topf Holzleim, den ich sowieso brauchte.
Auf die Sperrholzplatten der beiden Bahnhofsmodule kam zuerst eine Lage aus 2 mm dünnem Kork. Anschließend schnitt ich noch einige 20 mm schmale Streifen von der Rolle. Diese kamen direkt unter die Gleise und Weichen. Weil das verwendete Gleismaterial von Roco eine Gleisbreite von 16 mm hat, verbleiben dann rechts und links noch 2 mm zum Einschottern. Die Korkstreifen sind so flexibel, dass ich sie auch unter den Gleis- und Weichenbögen verwenden konnte (Weichenwinkel 10 , Abzweigradius 765 mm).

Bild 9:
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gleisbefestigung_am_modulende.jpg Um die Gleise am Modulende zu befestigen drehte ich Messingschrauben (3x20 mm) in die Modulkopfleisten, sägte die Schraubenköpfe ab und feilte sie anschließend glatt. Nach dem Ausrichten des ersten Gleises wurden die Schienenprofile angelötet. Dabei stellte ich fest, nicht exakt genug gebohrt zu haben, wodurch die Schraubenstifte nicht genau mittig unter den Schienenprofilen liegen.
Damit das Gleisende nicht so nackt aussieht, schob ich anschließend von vorn noch eine einzelne Schwelle auf.
Bild 10:
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gleisenden_am_linken_bahnhofskopf.jpg Beim zweiten Gleis passten die Schraubenstifte schon besser. Auf dem Bild ist es das obere.
Einige Minuten nach dem Erkalten der Lötstellen kniff ich die überstehenden Profilenden erst grob mit einem Seitenschneider ab, feilte sie anschließend glatt und entgratete sie dabei.
Einigermaßen erkennbar sind hier auch zwei 2-gleisige Fahrstrom-Einspeisungen.
Bild 11:
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bau_der_linken_bohnhofseinfahrt.jpg Hier sind bereits die Weichen und einige Gleise der linken Bahnhofseinfahrt verlegt.
Schwach zu erkennen sind die 20 mm schmalen Trassen-Streifen aus 2 mm Kork. Diese klebte ich entsprechend des geplantens Gleisverlaufs auf. Dort, wo eine Weiche eingebaut werden sollte, bohrte ich ein 9 mm großes Loch am genau angezeichneten Mittelpunkt der Weichenstellschwelle. Hier hindurch kommt dann später der Stelldraht des Unterflurantriebs. Welches Fabrikat ich verwende ist noch offen.
Bild 12:
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beide_gleise_am_anderen_ende_verlegt.jpg Stellvertretend für alle anderen Modulübergänge ist hier noch ein Blick auf das rechtes Bahnhofsende. Um die Passgenauigkeit an den Gleisübergängen zu erhöhen, entschloss ich mich dazu, die Schrauben tiefer einzudrehen und die Gleisenden direk auf den Schraubenköpfen zu anzulöten.
Bild 13:
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bahnsteigseite.jpg Dies ist ein Bild des fast fertigen Bahnhofs vom Empfangsgebäude aus gesehen. Inzwischen hat er auch einen Namen und heisst nun "Blumenfelde". Diese Seite soll später hinten liegen.
Rechts oben auf dem Bild fehlt noch das später vordere Ladegleis.
Bild 14:
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rangierseite.jpg Bahnhof Blumenfelde von der vorderen Seite gesehen (Rangierseite).
Deutlich erkennbar sind die durchgehenden Hauptgleise der 2-gleisigen Strecke (Gleis 2 und 3). Gleis 1 ist das Schuppengleis am Empfangsgebäude. Es kann aber auch als Bahnsteiggleis für kurze Triebwagen dienen. Platz für einen entsprechenden Bahsteig ist genug vorhanden. Durch die Anordnung der Nebengleise gibt es Gleis 4 nur theoretisch. Dafür hat das vordere Gleis die Nummer 5. Zwischen den Gleisen 3 und 5 habe ich einen breiten Mittelbahnsteig eingeplant.

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